Sieben Prozent des Mais-Saatguts sind verunreinigt. So lautet das Ergebnis einer Saatgut-Abfrage von Greenpeace und Bioland, die sie bei den zuständigen Länderbehörden durchgeführt hatten.
Im Falle eines vorzeitigen Atomausstieges würden den Energiekonzernen RWE, Eon, EnBW und Vattenfall enorme Gewinne verloren gehen. Dies zeigen Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Bei dem von Greenpeace geforderten Ausstieg aus der Atomkraft bis 2015 würden die Konzerne rund 75 Milliarden Euro gegenüber der beschlossenen Laufzeitverlängerung verlieren. Bei einer Abschaltung im Jahr 2020 wären es etwa 60 Milliarden Euro. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ein Energiekonzept mit klar definierten Abschaltdaten für alle Atomanlagen in Deutschland vorzulegen und sich vom System der Strommengenberechnung zu verabschieden.
Auf der Baustelle des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) in Flamanville/Frankreich stand heute für ein paar Stunden die Arbeit still. Rund 50 Greenpeace-Aktivisten hatten am frühen Morgen vor dem Eingang zwei LKW fest im Boden verankert. Die Aktivisten erkletterten drei Baukräne.
In 2011, Greenpeace - the world's largest environmental campaigning organisation - celebrates its 40th anniversary. French photographer Pierre Gleizes has shot some of the organisation's best known photographs over the three decades he has worked for Greenpeace. Some of these pictures have truly changed the way we look at our planet and the environment.
Gegner und Befürworter der Atomkraft hatten gestern Abend in Berlin jeweils sieben Minuten lang Gelegenheit, der Ethikkommission ihre Argumente vorzutragen. Auch Greenpeace-Kernphysiker Heinz Smital war eingeladen und plädierte für den Ausstieg aus der Atomkraft. Das Skript zu seiner Rede finden Sie auf unserer Website.
Die Rainbow Warrior ist zu einer ihrer letzten Reisen aufgebrochen. Auf der Route nach Fukushima hat das Greenpeace-Schiff am Mittwoch die Gewässer außerhalb Tokios erreicht. An Bord sind Strahlenexperten, sie wollen das Meer rund um die zerstörte Atomanlage Fukushima auf Radioaktivität untersuchen. Doch es hapert an der Bereitschaft der japanischen Regierung, unabhängige Messungen zuzulassen.
Deutsche Atomkraftwerke sind die sichersten der Welt? Fehlanzeige. Deutsche Atomkraftwerke verfügen teilweise über weit geringere Sicherheitsstandards als das Katastrophen-AKW Fukushima 1.
Deutsche Atomkraftwerke verfügen nach Recherchen von Greenpeace zum Teil über einen geringeren Sicherheitsstandard als das in Japan havarierte Atomkraftwerk Fukushima 1. Die Sicherheitsbehälter der vier ältesten deutschen Siedewasserreaktoren sind schlechter gegen die Folgen einer Kernschmelze geschützt als die der japanischen Katastrophenreaktoren. Zudem liegen die Abklingbecken mit stark strahlenden abgebrannten Brennelementen, ebenso wie in Japan, in allen sechs deutschen Siedewasserreaktoren außerhalb der Sicherheitsbehälter. Auf Schwachstellen in Notstrom- und Kühlsystemen weisen Experten seit langem hin. Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Gesetz zur Laufzeitverkürzung für alle Atomkraftwerke, und die sieben ältesten Reaktoren sowie den Pannenmeiler in Krümmel sofort und endgültig abzuschalten.
Wieso bekommen Energiekonzerne wie RWE Agrarsubventionen - und wieviel überhaupt? Lange wurde in Deutschland darum gerungen, welche Informationen über dieses Thema veröffentlicht werden müssen. Am Mittwoch hat die Bundesregierung ihre Datenbank über die Empfänger von Agrarsubventionen nun wieder ins Netz gestellt.
Die Atomkatastrophe in Japan hat dazu geführt, dass große Gebiete der Präfektur Fukushima stark radioaktiv kontaminiert sind. Es ist Aufgabe der japanischen Regierung, die Situation unter Kontrolle zu bringen und für die Sicherheit der Einwohner zu sorgen. Das bedeutet auch, Eltern und Kinder über die Risiken aufzuklären und deutlich zu machen, dass die Kinder außerhalb der Region sicherer sind.
Japan ist vom schlimmsten Erdbeben seiner Geschichte heimgesucht worden. Ein verheerender Tsunami überrollte in der Folge die nordostjapanische Küste. In dieser Not bedroht eine weitere Gefahr die Menschen: der GAU im AKW Fukushima 1 (Daiichi). Wir informieren je nach Nachrichtenlage über den Stand der Dinge. (Zeitangaben nach MEZ. Japan: MEZ + sieben Stunden /Sommerzeit.) Die Zeitabstände zwischen neuen Einträgen können jetzt entsprechend größer sein.
Mit einer Projektion auf den Sarkophag des Atomkraftwerks Tschernobyl erinnerte die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace heute an den Beginn der Atomkatastrophe von 1986. Um 1:23 Uhr, exakt 25 Jahre nach der Explosion des Reaktors Nummer 4, waren auf der Schutzhülle die Worte Stoppt den atomaren Wahnsinn! zu lesen.
Um 1:23 Uhr, exakt 25 Jahre nach der Explosion des Reaktors Nummer 4, waren auf dem Sarkophag des Atomkraftwerks Tschernobyl die Worte Stoppt den atomaren Wahnsinn! zu lesen. Mit der Projektion auf die Schutzhülle erinnerte Greenpeace am Dienstag an den Beginn der Atomkatastrophe von 1986.
25 Jahre vor Fukushima ereignete sich in Tschernobyl der Super-GAU: Millionen Hektar Land sind bis heute verstrahlt, mit Milliardenaufwand wird eine neue Hülle um den Unglücksreaktor gebaut. Und um die Zahl der Todesopfer tobt weiter ein Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Atomkraft.
Was wäre, wenn es in einem deutschen Atomkraftwerk zum GAU käme wie in Fukushima? Die Katastrophenschutzpläne sind völlig unzureichend.
Die japanische Regierung hat die Strahlengrenzwerte hochgesetzt. Kinder dürfen jetzt einer Dosis von 20 Millisievert (mSv) pro Jahr ausgesetzt werden. Zum Vergleich: In Deutschland ist für Erwachsene 1 Millisievert pro Jahr erlaubt. 20 Millisievert jährlich gelten für strahlenexponierte Personen - zum Beispiel Arbeiter in einem AKW. Thomas Breuer, Leiter des Energiebereichs bei Greenpeace, war vergangene Woche in Japan vor Ort. Wir haben ihn gebeten, die Situation einzuschätzen.
Eine Explosion, deren Auswirkungen bis heute offen sind - vor genau einem Jahr verlor BP die Kontrolle über seine Tiefseebohrung. Die Bohrplattform Deepwater Horizon explodierte, elf Menschen starben und 780 Millionen Liter Rohöl verseuchten den Golf von Mexiko. Greenpeace USA hat heute eine umfangreiche Datenbank mit Belegen veröffentlicht, die das wahre Ausmaß der Katastrophe offenlegen.
Anlässlich der heutigen Hauptversammlung des Atomkonzerns RWE fordert Greenpeace den Vorstand Jürgen Großmann auf, einen konsequenten Kurswechsel in Richtung Erneuerbare Energien vorzunehmen und aus Kohle- und Atomkraft auszusteigen. Eine gestern veröffentlichte Greenpeace-Studie zeigt, dass der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bei RWE im Jahr 2009 bei nur 2,6 Prozent lag.
Greenpeace fordert anlässlich der heutigen Hauptversammlung von RWE-Vorstand Jürgen Großmann einen konsequenten Richtungswechsel. Eine gestern veröffentlichte Greenpeace-Studie zeigt, dass der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bei RWE im Jahr 2009 bei nur 2,6 Prozent lag. Deutschland will nach Fukushima schnellstmöglich die Energiewende einleiten. RWE stellt sich dagegen.
Der neue Sarkophag um den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl kann die Außenwelt nur für einige Jahrzehnte vor den Folgen eines Zusammenbruchs der ersten Schutzhülle und damit vor der Ausbreitung hochradioaktiven Staubs schützen. Das belegt eine aktuelle Studie der Physikerin Oda Becker im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. 25 Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl sind Schätzungen zufolge bis zu 95 Prozent des Kernbrennstoffs im Reaktorgebäude verblieben. Greenpeace fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, die Bergung des Brennstoffs endlich angehen und einen Plan dafür vorzulegen. Gestern hatte die Staatengemeinschaft in Kiew angekündigt, zusätzliche 550 Millionen Euro für die Beseitigung der Tschernobyl-Folgen bereitzustellen.