Umweltschützer protestieren bundesweit für den Schutz alter Baumriesen
Kiel, 30. 3. 2012 – Für den Schutz alter Buchen protestierten am Samstag, den 31. 3., Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland. In über 50 Städten verteilten sie an Infoständen drei Meter lange Maßbänder an Passanten, mit denen sie den Umfang und das Alter der Bäume in ihrer Umgebung bestimmen können.
Fast 80 Prozent des konventionell erzeugten frischen Obstes und über 55 Prozent des Gemüses enthalten Pestizide. Das ergab die Greenpeace-Auswertung von mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2010. Diese hat Greenpeace um Daten aus eigenen Tests ergänzt. Beides zusammen bewerteten wir durch ein neues System, welches 2012 anhand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst wurde.
Als Ergebnis ist der neue Pestizid-Ratgeber entstanden, der Ihnen hilft, möglichst gering belastetes Obst und Gemüse zu kaufen.
Gegen den für das erste Adventswochenende geplanten Castortransport aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague in das niedersächsische Gorleben protestierten Greenpeace-Jugendliche am 12. November in Kiel. Die Jugendlichen informierten über die am Samstag, den 26. November, geplante Großdemonstration im Wendland und gaben Auskunft zu Anlaufstellen für Übernachtung und Verpflegung. Bei Einbruch der Dämmerung starteten sie einen „Leuchtenden Protest“. Mit einem angestrahlten „X“, dem Symbol der Castor-Gegner forderten die Greenpeace JAGs den Ausstieg aus dem geplanten Atommüll-Endlager in Gorleben. Mit Kerzen, Taschenlampen und Laternen haben Greenpeace-Aktivisten bereits letzte Woche zeitgleich in 46 Städten protestiert.
Am Samstag den 12.11.2011 hat Greenpeace Kiel in der Hotenauer Straße die neuste Auflage des Einkaufsratgebers "Essen ohne Gentechnik" verteilt.
Im Gentechnik-Labor werden Artgrenzen ignoriert. Fremde Gene, künstlich eingebracht in Lebens- oder Futtermittel, können neue Inhaltsstoffe verursachen und so zu Allergien, Immunschwächen oder anderen Krankheiten bei Mensch oder Tier führen.
Einmal ausgebracht, übertragen Gen-Gewächse ihre Eigenschaften durch Pollenflug auf herkömmliche Pflanzen und können sich so unkontrolliert ausbreiten.
Sie können den Ratgeber auch online bestellen.
Greenpeace-Aktivisten informieren in Kiel über Anti-Castor-Demo im Wendland
Kiel, 5. 11. 2011 – Greenpeace-Aktivisten protestierten heute von 11 bis 13 Uhr am Exerzierplatz in Kiel gegen den für das erste Adventswochenende geplanten Castortransport aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague in das niedersächsische Gorleben. Die Aktivisten informierten an einem adventlich dekorierten Stand über die am 26. November geplante Großdemonstration im Wendland und gaben Auskunft zu Anlaufstellen für Übernachtung und Verpflegung. Bei Einbruch der Dämmerung um 17.00 Uhr starteten die Aktivisten einen „Leuchtenden Protest“ am Rathausplatz. Ein 1,80 m hohes „X“ wurde beleuchtet. Mit diesem Symbol der Castor-Gegner fordern die Aktivisten den Ausstieg aus dem geplanten Atommüll-Endlager in Gorleben. Der „Leuchtende Protest“ fand zeitgleich in 46 Städten statt.
In 31 Städten informieren Umweltschützer über Klimamärchen von Volkswagen
Kiel, 29. 10. 2011 – Mit einem bundesweiten Aktionstag fordern heute Greenpeace-Aktivisten in Kiel Volkswagen zu einer klimafreundlicheren Modellpolitik auf. Die Umweltschützer sammeln Unterschriften auf Autoüberzügen mit der Aufschrift „VW – das Problem“ in Anspielung auf den Markenslogan „VW – das Auto“. Obwohl Volkswagen bereits Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos sowie eine eigene Technik für effizientere Autos entwickelt hat, überschwemmt der Konzern den Markt mit klimafeindlichen Spritschluckern. Allein die rund 2,9 Millionen in Europa verkauften Autos im Jahr 2010 werden während ihrer Nutzungsdauer über 60 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. „Es ist skandalös, dass VW seine eigene Spritspartechnik nicht serienmäßig auf die Straße bringt“, sagt Arne Jessen, Ansprechpartner der Greenpeace-Gruppe Kiel.
Die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 beschlossen, aber das Problem des Atommülls bleibt. Die Frage "Wohin mit den hochradioaktiven Abfällen?" ist nach wie vor ungelöst.
Elf Castoren, beladen mit über 120 Tonnen hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague, sollen auch in diesem November wieder auf die lange Reise ins Zwischenlager nach Gorleben geschickt werden. Die 44-fache Menge an Radioaktivität, die in Fukushima freigesetzt wurde, rollt damit durch Frankreich und die Bundesrepublik - und landet in einer Art Kartoffelscheune unweit des niedersächsischen Elbdorfes Gorleben.
Vom 20. bis 25. Oktober 2011 hat die Rainbow Warrior III ihren Antrittsbesuch in Hamburg absolviert. Am Wochenende nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, das neue Schiff zu besichtigen und nahmen dafür Wartezeiten von zum Teil über zwei Stunden in Kauf.
33 Jahre ist es her, dass die erste Rainbow Warrior ausgelaufen ist – der Anfang einer Ära im Jahr 1978. Vor 26 Jahren dann der verheerende Anschlag des französischen Geheimdienstes auf das Schiff, bei dem ein Greenpeacer stirbt und das Wahrzeichen der Organisation sinkt. Die Legende lebt in der Rainbow Warrior II weiter. Und sie wird in der Rainbow Warrior III weiterleben – auch wenn bei diesem Schiff vieles anders sein wird.
Greenpeace-Aktivisten protestierten am heutigen Mittwoch mit dem Modell einer zwei Meter hohen CO2-Bombe vor dem schleswig-holsteinischen Landtag gegen die angekündigte Zustimmung zum CCS-Gesetz im Bundesrat. Die Aktivisten forderten Ministerpräsident Carstensen auf, gegen das CCS-Gesetz zu votieren.
In knapp eineinhalb Wochen, am 23. September, soll im Bundesrat das Gesetz zur Abscheidung und unterirdischen Lagerung von CO2 (kurz CCS) beschlossen werden. Vor allem die Küstenregionen Niedersachsens und Schleswig-Holsteins wären beispielsweise von einer CO2-Endlagerung unter der Nordsee betroffen.
"Die Menschen an den Küsten drohen zu Versuchskaninchen für die CO2-Endlagerung unter der Nordsee zu werden", sagte Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. "Die Länderklausel im vorliegenden Gesetzentwurf kann vor den Auswirkungen eines CO2-Endlagers nicht schützen. Nur ein vollständiges Verbot der Risikotechnologie CCS garantiert Sicherheit für Bevölkerung und Umwelt."