Greenpeace setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz der Urwälder ein. Wälder regulieren das Klima, filtern die Luft, reinigen das Wasser und verhindern Erosionen. Außerdem sind sie Heimat vieler indigener Völker und beheimaten 2/3 unserer Tier- und Pflanzenwelt. Doch alle 2 Sekunden fällt eine Fußballfeld-große Fläche Motorsägen, Baggern und Brandrodung zum Opfer. Ein Fünftel aller freigesetzten Treibhausgase entstehen durch die Zerstörung der Urwälder. Diese Treibhausgase sind Mitverursacher der Erderwärmung, die wiederum auch den Wäldern schadet. Eine Erwärmung von 2-3 Grad Celsius würde den Amazonas-Regenwald versteppen lassen, mit fatalen Folgen für unseren Planeten. Abholzung führt außerdem zu einem massiven Artensterben. Allein in den Tropen wachsen auf einem Hektar Wald ca. 500 Baumarten. Auf einem Baum können bis zu 1000 verschiedene Käferarten leben. Nordische Wälder werden hauptsächlich für die Papierherstellung abgeholzt, Holz aus Südostasien und Afrika wird für Fenster, Gartenmöbel und als Terrassenbelag verwendet. In Südamerika wird der Wald für den Sojaanbau und Rinderzucht zerstört und wie in Indonesien für den Anbau von Ölpalmen. Greenpeace fordert einen sofortigen Einschlagstopp in Urwäldern. Es müssen langfristige Schutzkonzepte entwickelt und mehr Gelder von den Regierungen für den Schutz der Urwälder bereitgestellt werden.
Seit 30 Jahren kämpft Greenpeace Deutschland für den Erhalt der Wälder. Was wir in der Zeit erreicht haben, erfahren Sie in dem Greenpeace Film: