
"SOS Weltmeere" Seit Millionen von Jahren gibt es Ozeane auf unserem Planeten, doch der Mensch hat nur wenige Jahrzehnte gebraucht, sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Überfischte Meere, ölverseuchte Strände, abgestorbene Korallenriffe und radioaktiv verseuchtes Wasser - längst sind die Zeichen der Zerstörung allgegenwärtig. Seit Jahrhunderten erscheinen die Meere uns als grenzenlos, und grenzenlos erscheint uns auch die Nahrung, die sie für die Menschen bergen.
Dessen ungeachtet hat die Menschheit nur wenige Jahrzehnte gebraucht, um die Fischbestände in den Weltmeeren durch erbarmungslose Raubzüge in große Gefahr zu bringen. Die Welternährungsorganisation (FAO) hält mittlerweile 75 Prozent der kommerziellen Fischbestände für erschöpft oder überfischt. Die schonungslose Ausbeutung und Zerstörung der Meere führt dazu, dass Tier- und Pflanzenarten sowie einzigartige Lebensräume unwiederbringlich verschwinden. Greenpeace setzt sich deshalb weltweit für ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten ein - eine Chance, die Ozeane zu retten.
Mit der Förde direkt vor der Nase sind wir hier in Kiel immer wieder mit dem Thema Meer konfrontiert. Gerade deshalb fühlen wir uns in unserer AG verantwortlich für die Zukunft der Weltmeere. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Thema Fischerei. Da in einer Küstenstadt wie Kiel der Fisch für viele ein sehr wichtiger Bestandteil des Speiseplans ist, liegt uns die Verbraucherinformation zu einem nachhaltigen Fischkonsum besonders am Herzen. Weitere Schwerpunkte der Meeres-AG sind der Walfang sowie die Ökosysteme Arktis/Antarktis. Neben Recherchen und Infoständen, halten wir Vorträge z.B. zum Thema Überfischung, sammeln Unterschriften für Meeresschutzgebiete und gegen Walfang und informieren Verbraucher über den Kauf verschiedener Fischarten.