Die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 beschlossen, aber das Problem des Atommülls bleibt. Die Frage "Wohin mit den hochradioaktiven Abfällen?" ist nach wie vor ungelöst.
Elf Castoren, beladen mit über 120 Tonnen hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague, sollen auch in diesem November wieder auf die lange Reise ins Zwischenlager nach Gorleben geschickt werden. Die 44-fache Menge an Radioaktivität, die in Fukushima freigesetzt wurde, rollt damit durch Frankreich und die Bundesrepublik - und landet in einer Art Kartoffelscheune unweit des niedersächsischen Elbdorfes Gorleben.