Greenpeace Strukturen weltweit

Strukturen
Umweltschutz kennt keine Grenzen

Als eine international arbeitende Nicht-Regierungsorganisation besteht Greenpeace aus der Dachorganisation Greenpeace International(GPI) in Amsterdam sowie 27 nationalen sowie regionalen Sektionen, die insgesamt 41 Länder vertreten. Vorsitzende von Greenpeace International ist die australische Journalistin und Autorin Anne Summers.

Gewaltfreiheit ist das oberste Prinzip von Greenpeace. Um unabhängig von Regierungen, politischen Parteien und wirtschaftlichen Interessengruppen zu bleiben, finanziert sich die Organisation allein aus freiwilligen Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Entscheidungen auf internationaler Ebene

Höchstes Gremium bei GPI ist der Greenpeace Council (Rat), in den jedes Greenpeace-Büro einen Delegierten, den sogenannten Trustee entsendet. Einmal jährlich kommen die Trustees zu einer Hauptversammlung, dem AGM, zusammen und formulieren die politischen Leitlinien von Greenpeace. Sie beschließen außerdem die internationalen Kampagnen und den Etat von GPI für das kommende Jahr. Der Greenpeace Council wählt auch den internationalen Vorstand.

Dieser überwacht die strategische Ausrichtung der Organisation und setzt die internationale Geschäftsführung ein. Geschäftsführer von GPI ist seit 2001 der Deutsche Gerd Leipold. Er und sein Team koordinieren die internationalen Kampagnen von Greenpeace.
Wer macht was bei Greenpeace International?

Die Dachorganisation von Greenpeace umfasst mehrere Ressorts: Die Abteilung Marine Services koordiniert den Einsatz der Greenpeace Schiffe. Die Abteilung STEPS befaßt sich mit strategischen, wirtschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Fragestellungen. Der Aufbau neuer Greenpeace-Büros weltweit wird von der Abteilung Development unterstützt. Greenpeace Communications koordiniert internationale Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, die weltweit heute so erfolgreich ist, dass Buchautoren sie als Vorbild für Unternehmen empfehlen.
Erfolg durch internationale Lobbyarbeit

Mit Lobbyarbeit setzt sich Greenpeace für die Weiterentwicklung internationaler Gesetze und Abkommen im Umweltschutz ein. Die Organisation mischt bei internationalen Verhandlungen mit: Sie besitzt offiziellen Beobachterstatus bei zahlreichen internationalen Konferenzen, wie z.B. der IWC und dem UNEP. Zusätzlich besitzt Greenpeace einen Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der UNO sowie in der UNO-Hauptversammlung.

Lobbyarbeit auf EU-Ebene stellt bei Greenpeace einen Schwerpunkt dar und ist die Aufgabe der Greenpeace European Unit in Brüssel. Als Teil des GPI-Netzwerkes informiert sie Greenpeace-Büros weltweit über Politik und Gesetze der EU.
Wissenschaftler forschen für Greenpeace

1986 richtet Greenpeace Forschungslabore an der Universität im britischen Exeter ein, um mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Berichten die Kampagnenenarbeit der Greenpeace-Büros zu unterstützen und Politik zu beeinflussen.

Die Greenpeace-Prinzipien:

* Gewaltfrei
* International
* Unabhängig und Überparteilich
* Exemplarische Arbeit
* Langfristige, umfassende Lösungen